Autor: Michael Becker

Beurkundung eines Vertrages mit einem vollmachtlosen Vertreter auf einer Seite, was bedeutet das?

Konrad aus Dresden will von der V.KG aus Berlin eine Eigentumswohnung in Dresden kaufen. Der Geschäftsführer von der V. KG will zur Beurkundung nicht erscheinen, sondern in Berlin später nachgenehmigen.  Konrad beurkundet nun vor dem Notar mit einem vollmachtlosen Vertreter den Vertrag. Durch diesen Vertrag wird zunächst nur Konrad verpflichtet nicht aber die V. KG. […]

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Kann ein volljähriges Kind, welches sich in der Insolvenz befindet gegenüber seinen Eltern auf das Erbe oder den Pflichtteil verzichten?

Isidor ist 35 Jahre und in Privatinsolvenz. Seine Eltern möchten, dass er auf sein Erbe verzichtet. Stattdessen wollen sie den Sohn von Isidor, ihren Enkel Emil, zum Schlusserben einsetzen. Fraglich ist nun, ob ein solcher notariell zu beurkundender Erbverzicht überhaupt wirksam ist, weil Isidor damit seine Gläubiger benachteiligen könnte.

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Grundsätze der Vertragsfreiheit

Die in Deutschland durch Art. 2 Abs. 1 GG geschützte Vertragsfreiheit ist die Ausprägung des Grundsatzes der Privatautonomie im deutschen Zivilrecht, der es jedermann gestattet, Verträge zu schließen, die sowohl hinsichtlich des Vertragspartners als auch des Vertragsgegenstandes frei bestimmt werden können, sofern sie nicht gegen zwingende Vorschriften des geltenden Rechts, gesetzliche Verbote oder die guten […]

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Aufgaben des Notars

Der Notar ist unparteiischer Berater der Parteien Grundsätzlich gilt: der Notar ist immer dann zuständig, wenn zwei oder mehrere Parteien wegen bestehender Gemeinsamkeiten eine vertragliche Regelung brauchen, die ihren gemeinsamen Lebensweg begleitet und sie vor dem juristischen Fiasko bewahrt. Ob ein Vertrag für eine Partei wirtschaftlich sinnvoll ist, kann und darf der Notar nicht entscheiden. […]

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Vermögen in der Lebenspartnerschaft

Bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften investiert häufig ein Partner Geld und Arbeitskraft in die Immobilie des anderen. Oft im Bewusstsein, dass die Investition in „fremdes“ Eigentum erhebliche Risiken birgt. Der naheliegende Ausweg ist die Bildung eines gemeinschaftlichen Vermögensgegenstandes (z.B. durch Übertragung eines Miteigentumsanteils). Ist dies, z.B. im Hinblick auf hierdurch ausglöste Steuerfolgen nicht gewollt, stellt sich im […]

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